Geschäftsbereich Gebäudemanagement

Geschichte der Seeburg Teil2

3_geschichte_saal

Gut durchdachte Raumaufteilung


Im Erdgeschoss befanden sich Speise- und Lesezimmer, im Obergeschoss vor allem der Festsaal und kleinere Versammlungsräume. Das Dachgeschoss wurde für eine Hausmeisterwohnung und für die erforderlichen Wirtschaft- und Personalräume genutzt.


Durch die Hanglage entstand auf der Seeseite ein zusätzliches volles Untergeschoss, welches schon damals Räume für Boote und Gerät bot. Die repräsentativen Räume orientieren sich zur Förde hin, wobei die Geschosse entsprechend der jeweiligen Nutzung gestaffelt waren.

Zur Wasserseite dominierte der zweigeschossige Saal, der die Dreiteilung der symmetrisch gegliederten Fassade unterstrich. Diese Gestaltung mit ihrem noblen und repräsentativen Gesamteindruck machte die Fördeseite zur Schaufassade.


Auch der volkstümliche Name „Seeburg“ muss den Architekten Fischer inspiriert haben, denn den Hauptzugang von der Straßenseite betonte er noch ganz in historistischer Tradition durch ein vorgesetztes Portal in Form eines Burgtores.

4_geschichte_eingang

Über diesem prangte das aus Sandstein gehauene Wappen der Christiana-Albertina. Noch bis in die fünfziger Jahre hatte diese Eingangssituation Bestand, heute hängt der Wappenstein im Haupttreppenhaus des Auditoriums Maximum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 

Teil I

Teil III

 

Aktuelles

Formulare und Informationen

Campusbetrieb

Alle Meldungen